Das Eiswerder Lab öffnet seine Tore für den allerersten, exklusiven Durchlauf: Die 1st Lab Phase. Wir bringen 3 ausgewählte Writers und ein kuratiertes Ensemble aus 6 bis 8 Actors an einem Ort zusammen, um Stoffe noch vor dem eigentlichen Dreh physisch zu untersuchen, umzuschreiben und im Raum zum Atmen zu bringen.
Kein Fließband-Workshop. Kein Produktionsdruck. Ein fokussiertes Arbeitslabor auf Augenhöhe, das das geschriebene Wort mit der darstellerischen Realität verschmilzt.
Studio Eiswerder, Berlin
(Historisches Areal)
Exklusiv 3 Writers (Stoffe)
& 6–8 Actors
2-Block-Modell
(2 Wochenenden + Individuelle Arbeitszeit)
Stark subventionierter
Kick-off-Tarif
Gute Stoffentwicklung und tiefgreifende Figurenarbeit brauchen Zeit zum Atmen. Um den üblichen Druck einer aktiven Pre-Production zu eliminieren, ist die 1st Lab Phase in fünf aufeinander aufbauende Arbeitsebenen unterteilt.
Bevor der Raum betreten wird, sezieren wir die dramaturgische Struktur und die ökonomische Realität des Skripts. Im Fokus steht das Prinzip „Write to Budget“: Wo liegen versteckte Kostentreiber? Wir wählen gemeinsam die 1–2 Schlüsselmomente aus, die im Lab physisch getestet werden.
Das erste Aufeinandertreffen von Text und Stimme am gemeinsamen Tisch. Wir lesen die ausgewählten Szenen im Kollektiv, spüren unrunden Rhythmus auf und legen die Subtexte, Haltungen und verborgenen Motivationen der Figuren offen.
Stream A (Actors): Freie Figurenimprovisation im Raum. Arbeit an den emotionalen Triggern und dem Aufbrechen klassischer Spielmuster.
Stream B (Writers): Intensiver Writers Room. Die Erkenntnisse aus dem Table Read fließen unmittelbar in die Überarbeitung ein.
Der überarbeitete Text trifft auf die Studiofläche. Unter kontinuierlichen Impulsen von Regie und Coaching testen wir die Dynamiken im Raum: Stimmt die Physis? Atmet der Dialog im Spiel? Wo braucht der Text Korrektur?
Die erarbeiteten Schlüsselszenen werden in einer reduzierten, hochkonzentrierten Studio-Atmosphäre inszeniert. Wir zeichnen die Szenen mit professionellem Kamera- und Tonequipment auf.
Zwei Intensiv-Blöcke auf Eiswerder mit einer integrierten Schreibtisch-Phase für sauberes Rewriting und tiefes Textlernen.
Aufeinandertreffen nur mit den 3 Writern und den Experts. Pitch, Skript-Feedback, Budget-Check und finale Auswahl der 1–2 Schlüsselszenen.
Die Actors stoßen zum Team. Erster gemeinsamer Table Read, tiefgehende Text-Analyse, Austausch über Subtext und Figurenhintergründe.
Aufteilung in zwei Streams. Actors gehen mit dem Coach in die freie Figurenimprovisation. Writers skizzieren die Umschreibungen der Szenen.
Kurzer gemeinsamer Abgleich. Die Writers nehmen das direkte Feedback und die physischen Impulse mit an den Schreibtisch.
Für die Writers: 3–4 Tage Zeit, um die besprochenen Schlüsselszenen am eigenen Schreibtisch sauber umzuschreiben und den frischen Draft ins Lab zu schicken.
Für die Actors: Erhalt der neuen Szenenfassungen 2–3 Tage vor Block 2, um den Text zu verinnerlichen und sich auf das Live-Testing im Raum vorzubereiten.
Die neuen Texte kommen auf die Studiofläche. Intensives Arbeiten an den Szenen im Raum, Regie-Impulse, Feinschliff an Rhythmus und Dialogen.
Das Setup steht. Die ausgearbeiteten Schlüsselszenen werden unter professionellen Bedingungen aufzeichnet (Audio/Video).
Gemeinsamer Feedback-Talk, Networking und Übergabe des Rohmaterials an die Nachbearbeitung.
Hochauflösendes, professionell aufgezeichnetes Video- und Audiomaterial deiner Schlüsselszenen – das stärkste Werkzeug, um Produzenten, Redaktionen und Förderungen die Kraft deines Stoffes zu beweisen.
Ein dramaturgisch geschärftes und produktionstechnisch durchdachtes Drehbuch, das auf Marktrealität geprüft ist, ohne seine künstlerische Seele zu opfern.
Das unbezahlbare Wissen, wie deine Dialoge im Mund von Profi-Schauspielenden klingen und wo der Text im echten Raum korrigiert werden muss.
Reduziertes, atmosphärisches Film- und Audiomaterial aus der Arbeit an frischem Text. Eine authentische, hochklassige Visitenkarte für dein Portfolio und deine Agentur.
Du bist kein ausführendes Werkzeug am Ende einer Kette, sondern gestaltest die Architektur einer Figur und ihren Subtext auf Augenhöhe aktiv mit.
Die seltene Freiheit, darstellerische Spielmuster aufzubereiten, emotionale Grenzen im Raum auszutesten und am Text zu scheitern – ganz ohne den finanziellen oder zeitlichen Druck eines aktiven Sets.
Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen künstlerischem Anspruch und der harten Realität der Filmfinanzierung. Im Eiswerder Lab begleitet er die Writers durch den Prozess der dramaturgischen Verdichtung. Sein Fokus liegt auf dem Prinzip „Write to Budget“: Er zeigt, wie man durch smarte Szenenarchitektur, Reduktion von Ballast und präzisen Subtext maximalen narrativen Wert erzeugt – und Stoffe so strukturiert, dass sie für Produzenten und den Markt unwiderstehlich werden.
Als erfahrener Regisseur, Autor und Coach mit tiefem Fundament im Schauspiel leitet er die physische Arbeit auf der Studiofläche. Sein Ansatz basiert auf der präzisen Anatomie der Figur und dem Aufspüren des Ungesagten. Er unterstützt Actors dabei, festgefahrene Spielmuster aufzubrechen und Figuren über körperliche Impulse und Subtext zu entwickeln. Im Zusammenspiel mit den Writers sorgt er dafür, dass die gedruckte Seite im Raum zu einem lebendigen, organischen Prozess wird.
Um das Eiswerder Lab als nachhaltigen Ort für kompromisslose Stoffentwicklung zu etablieren, braucht es klares Commitment von allen Seiten. Ein geschützter Raum, professionelles Studio-Equipment sowie das Team für Ton- und Kameraaufzeichnungen verursachen reale Unkosten.
Da es sich bei der 1st Lab Phase um unseren offiziellen Pilot-Run handelt, verzichten wir auf reguläre Marktpreise. Der Zugang ist stark subventioniert – als Einladung an Kreative, die diesen Ort gemeinsam mit uns einweihen und das Fundament für unser Netzwerk legen wollen.
Für die 1st Lab Phase lassen wir bewusst nur 3 Stoffe und 6–8 Schauspielende zu. Wir suchen Persönlichkeiten, die Lust auf ergebnisoffene Arbeit, kollegiales Feedback und die physische Auseinandersetzung mit Text und Raum haben.